Arztportal - eHealth Projekt

aktualisiert am  16.01.2015  


 
 
 


 
     


 
 


 
 

 
 
 
aktueller Stand des Telematikprojekts

 
  2011   -       Rollout der eGK Lesegeräte
  2011-2012  Ausgabe der eGK an die Patienten
 

 05.03.2012 - Verabschiedung von Projektaufträgen für
  •  Versichertenstammdatenmanagement (VSD)
  •  Qualifizierte elektronische Signatur (QES)
  •  Basis Telematikinfrastruktur (KOM-LE)
 20.12.2012 - Veröffentlichung von Spezifikationen für
  • Versichertenstammdatenmanagement (VSD)
  • Basisdienst elektronische Signatur (QES)
  • Basis Telematikinfrastruktur (KOM-LE)      
             durch die Gematik


 03.12.2013 - Abschluss der Ausschreibungen für Online-Testlauf 
 
 2014  Festlegung der vorgesehenen Testregionen
  • Nordwest (Schleswig-Holstein, NRW, Rheinland-Pfalz)
  • Südost (Sachsen, Bayern)
  Der Testlauf der Onlinephase wird im Jahre 2015 beginnen.
  Momentan werden mögliche Teilnehmer gesucht.
  Dies sollen Praxen, Kliniken, Krankenkassen und ihre 
  Dienstleister sein.
  Getestet werden sollen der Online-VSD, die QES und der 
  sichere Internetzugang für Ärzte und Zahnärzte. 


 
 
 
Der Versuch einer begrifflichen Bestimmung hier wie folgt:
 
 
Telematik, eHealth und Telemedizin - was steckt hinter diesen Begriffen und was bedeuten diese für die Abläufe in unseren Arztpraxen.


Das Zusammenwirken von
Telekommunikation und Informatik wird als Telematik bezeichnet.

Die Telematik hat sich zunehmend  als eigenständige Technologie entwickelt, greift diese doch zunehmend in viele Bereiche der Wirtschaft und des Lebens ein.


Für den Einsatz der Telematik im Gesundheitswesen hat sich der Begriff eHealth durchgesetzt. 
So ist das Ziel dieser Technologie der effektive Informationsaustausch zwischen den medizinischen Leistungserbringern untereinander und mit Vertretungskörperschaften, Kostenträgern  und  Patienten über öffentliche moderne Kommunikationseinrichtungen.    

Als Teilbereich des eHealth versteht man unter der Telemedizin (Teleradiologie, Telekonsultation, Telemonitoring u.a.) den fachlichen Informationsaustausch zwischen Ärzten bzw. zwischen Arzt und Patient bezüglich Befundung, gesundheitlicher Überwachung o.ä. zur Überbrückung einer räumlichen oder zeitlichen Distanz per modernen Telekommunikationseinrichtungen. 



Wie ist der gegenwärtige Entwicklungsstand einzuschätzen?


Nach Einschätzung vieler Experten ist die Bundesrepublik Deutschland in diesem Technologiefeld in Europa nur Mittelmaß.
Als Dienstleister, der täglich mit technischen Problemen in Arztpraxen zu tun hat, haben wir leider auch die Erfahrungen diesbezüglich machen müssen.
Nahezu jede niedergelassene Arztpraxis nutzt momentan schon Telematikanwendungen.
Kassenabrechnung, Labordatenübertragung und Versand von DMP - Bögen sind einige Beispiele.
Als problematisch erscheint uns die momentane Existenz vieler Insellösungen der verschiedenen Kommunikationsteilnehmer, was zu Mehraufwand, Funktionsstörungen und damit zu Verunsicherungen in der Praxis beim Einsatz dieser Techniken führen muss.  
Dies ist ein Grund für Widerstände, die wir oft gegen den Einsatz neuer Techniken in den Praxen spüren.

Des weiteren ist auch das große Hauptziel, mit einer zentralen Patientenakte die Patientenbetreuung effektiver und kostengünstiger zu gestalten, technologisch machbar und trotz Sicherheitsbedenken anzustreben. 

Versuche auf lokaler Ebene hat es dazu schon seit ca. 10 Jahren gegeben.


elektronische Gesundheits- bzw. Patientenakten

 Bezeichnung  Initiator
 Gesundheitsakte " Careon "  Careon GmbH Tübingen
 Gesundheitsakte " Akteonline.de "  Universität Münster
 Gesundheitsakte " LifeSensor "  ICW AG Walldorf
 Gesundheitsakte " CGM Life "  vita-X AG / CompuGroup Medical
 Patientenakte " EPA 2015 "  ZTG GmbH Krefeld
 Patientenakte " prospeGKT "  Knappschaft Bochum
 



Wie wird es weitergehen?


Geplant ist die Schaffung einer elektronischen Patientenakte (ePA) als zentraler Datenspeicher für Patientendaten in einem vorgegebenen Format, auf die von allen Leistungserbringern, Kostenträgern, Vertretungskörperschaften und Patienten nach bestimmten Regeln zugegriffen werden kann.
Hauptakteur ist der Patient, ohne dessen Zustimmung via elektronischer Gesundheitskarte (eGK) und PIN - Eingabe ein Datenzugriff durch andere Netzwerkteilnehmer nicht möglich sein wird. 
Der Leistungserbringer wird sich durch seinen Heilberufeausweis (HBA) identifizieren und nur bei gleichzeitigem Vorliegen beider Berechtigungen ist ein Vollzugriff auf die Patientendaten möglich.

Dieses Grundprinzip zeigt die Bedeutung der Einführung von Lesegeräten der eGK, dessen Rollout am 01.04.2011 dieses Jahres begonnen hat. Seit dem 01.10.2011 sind die ersten eGK im Umlauf, allerdings ohne erweiterten Funktionsumfang.  
Zur Einführung der eGK wurde 2005 die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (Gematik) gegründet, die technische Vorgaben erarbeitet und technische Ausrüstungen zertifiziert.
  
Ergebnis einer funktionierenden Telematik - Infrastruktur wird eine schrittweise Umsetzung verschiedenster Telematik-Anwendungen wie  
 
 
sein.



Fazit

Viele Details der notwendigen Strukturen und Komponenten sind noch in der Planungs-, Entwicklungs- oder Testphase.
Wie bei anderen großen Projekten wird es Fehl- oder Rückschläge geben.
Dennoch ist der erste Schritt zur Einführung einer zeitgemäßen Infrastruktur im Gesundheitswesen getan und wir werden als Dienstleister unsere Arztpraxen bei der praktischen Umsetzung nach Kräften unterstützen.




Meinungen und Rückfragen an:


Dipl. Ing. (FH) Jens Dräger
Leiter Systemtechnik
Götze + Reichstein Bürosysteme GmbH
E-Mail: Jens.Draeger@GR-Buerosysteme.de





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